Inklusion: Begeistert mehr zu sein - DW beendet Modellprojekt

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde beendete der Geschäftsführer des Diakonischen Werkes Christian Grams, offiziell das 3-jährige Modellprojekt, das vom badischen Landesverband der Diakonie finanziert und betreut  wurde. Ziel des Projektes war es, Inklusion erlebbar und konkrete Erfahrungen mit der Umsetzung zu machen.

Eingesetzt wurden in dieser Zeit zahlreiche Hilfsmittel, z.B. der Medienkoffer Inklusion, der bei der Unterrichtsgestaltung eingesetzt wird, oder das inklusive Clubangebot „Herzensding“. Grams hob vor allem das Leuchtturmprojekt „Galerie mit Nebenwirkung“ heraus, das eine zusätzliche Förderung durch die Baden-Württemberg Stiftung erhielt. Glücklicherweise gelang es den Projektverantwortlichen, die Finanzierung dieses inklusiven Kunstprojektes um mindestens zwei Jahre zu verlängern. Viele eindrucksvolle Bilder wurden vorstellt, einige fanden sogar einen Käufer. Die künstlerische Leiterin Kirsten Kersting stellte in ihrem Vortrag eindrucksvoll dar, welche positiven Effekte mit dem Kunstprojekt erreicht wurden. So fanden z.B. mehrere Ausstellungen in der Konstanzer Stadtbücherei statt. Die ebenfalls anwesenden Künstlerinnen und Künstler unterstrichen die guten Erfahrungen.

Alle Anwesenden lobten das vielfältige Engagement der Projektkoordinatorin Randi von Stechow. Sie hat maßgeblich dazu beigetragen, dass das Projekt im gesamten Landkreis so erfolgreich umgesetzt werden konnte.
In einem Grußwort würdigte auch Pfarrerin Sabine Wendlandt das Projekt; sie hatte bereits am Anfang der Förderphase die Aufgabe übernommen , als Inklusionsbeauftrage im Evangelischen Kirchenbezirk Konstanz tätig zu sein. Unterstützt wurden alle Aktivitäten auch von dem Team des evangelischen Dekanats und der Medienstelle, die durch Ursula Keh ebenfalls vertreten war. Alle Anwesenden freuten sich zudem sehr, dass Susanne Mende als Vertreterin des Landkreises Konstanz bei der Veranstaltung mit dabei wa. Als Sozialplanerin ist sie sehr an den Projektergebnissen interessiert. Diese lassen sich nachlesen in der Broschüre: „Voll und Ganz. Inklusion. Begeistert, mehr zu sein“. Sie ist erhältlich im Diakonischen Werk in der Teggingerstr. 16 in Radolfzell.

In gutem Einvernehmen wurde das Inklusionsprojekt beendet (von links nach rechts): Susanne Mende, Sozialplanerin im Landkreis Konstanz; Christian Grams, Geschäftsführer Diakonisches Werk; Sabine Wendlandt, Pfarrerin und Inklusionsbeauftragte; Ursula Keh, Medienstelle am Evangelischen Dekanat; Kirsten Kersting, Kunsttherapeutin bei der „Galerie mit Nebenwirkung“.

Andacht Juni 2017

zu Apostelgeschichte 5, 29 von

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