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Programmheft der Evangelischen Erwachsenenbildung

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Andacht Juli 2017

zu Philipper 1, 9 von

Und ich bete darum, dass eure Liebe immer noch reicher werde an Erkenntnis und aller Erfahrung.                                         Philipper 1,9

Wer ist der Beter, der hier schreibt, dass die Agape, die göttliche Liebe, die sich aufopfernde, echte, tiefe Liebe Gottes zu uns Menschen, immer reicher werden soll?
Es ist kein geringer als Paulus, der vom Christenverfolger zum Missionar wurde. Er schreibt diesen Brief aus dem Gefängnis an die Gemeinde in Philippi (heutiges Griechenland), weil er es nicht lassen kann, die gute Nachricht von Jesus Christus zu verkündigen. Dafür hat man ihn eingesperrt. Erstaunlicherweise betet er nicht, dass er aus dem Gefängnis kommt, sondern er betet für die Gemeinde, dass die Liebe in ihr immer mehr zunimmt.

Paulus weist damit auf das große Geschenk Gottes an uns Christen hin, nämlich die Liebe, mit der Gott uns zuerst geliebt hat. Und diese Liebe Gottes wird paradoxerweise immer mehr, je mehr wir davon an andere weitergeben.

Diese Liebe Gottes soll in unserem Leben immer mehr Raum gewinnen. Paulus wünscht der Gemeinde und damit auch uns Christen heute, dass wir die Welt mit den liebenden Augen Gottes anschauen und wir dadurch zum richtigen Erkennen und Verstehen geführt werden. Dass wir beurteilen können, was jetzt wichtig ist für unsere Gemeinde, für unseren Kirchenbezirk, dass wir erkennen, was die Menschen um uns herum brauchen, wo unser Handeln als Christen jetzt dran ist.

Sehr eindrücklich war für mich der Besuch der Delegation aus unserem  Partnerbezirk Donga-Mantung in Kamerum. Es gab viele Gelegenheiten einander zu begegnen und einander mit den Augen der Liebe Gottes anzusehen. Der Dekan meinte: "Wir in Kamerun brauchen euch und ihr in Deutschland ihr braucht uns!" Dieser Satz blieb mir im Gedächtnis! Gottes Liebe reicht weit über unseren "kleinen" Tellerrand des Kirchenbezirks Konstanz hinaus in die ganze Welt. Wie begegnen wir anderen, fremden Menschen, gerade jetzt in der Urlaubszeit, wenn wir unterwegs sind?  Denken wir daran: Durch uns Christen wird die Liebe Gottes in die Welt getragen.
Tragen wir dazu bei, dass Gottes Liebe die Menschen auf dieser Welt erreicht, denn was braucht die Welt nach wie vor und vielleicht nötiger denn je, um Hass, Streit und Krieg zu überwinden - die Liebe!

Claudia Tissler-Buhr, Diakonin in Konstanz-Wollmatingen

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