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Andacht Dezember 2017

zu Lukas 1, 78-79

Durch die herzlichen Barmherzigkeit unseres Gottes wird uns besuchen das aufgehende Licht aus der Höhe, damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.“
Lukas 1, 78-79

Wahnsinn! Wenige Zeilen vor der Weihnachtsgeschichte hält Zacharias  es nicht mehr aus! Jetzt muss es raus: Gott kommt uns besuchen - sehr bald, sehr nah, unmissverständlich klar! Und selbst ER, der Priester vom Dienst, konnte es zu Beginn nicht glauben. Dabei hätte doch alles so einfach sein können: Gott kommt uns besuchen. Und SEIN eigener Sohn - das ist es, was ihm die Sprache verschlagen hat - soll dem HERRN dieser Welt seinen alles verändernden Weg bereiten?

Ja, es ist Wahnsinn! Gott kommt in seine - in UNSERE Welt, als Licht aus der Höhe. Davon werden Sie, innerhalb oder außerhalb der Gemeinden unseres  Kirchenbezirkes in den kommenden Adventswochen etwas hören: Gott kommt zerbrechlich und klein - und doch als aufgehendes, unauslöschbares Licht, das weit über die grelle Adventsbeleuchtung unserer Wohnungen und Häuser hinaus selbst die größte Dunkelheit unseres Lebens   durchbricht.

Die Frage ist nur: Gibt es  so etwas  wirklich - heute und hier in unseren Geeminden und weit darüber hinaus?  Unser Monatsspruch wenige Zeilen vor der berühmten Weihnachtsgeschichte aus Lukas 2 sagt: „JA, das gibt`s!“  und: „JA, diese Nachricht wird unsere Welt für immer verändern“:
Jesus kommt als Licht in meine Dunkelheit, in die Ecken und Winkel meines Lebens, in die ich niemanden schauen lasse. Dorthin, wo ich verzweifelt und hoffnungslos - alle Hoffnung LOS bin… Er kommt, um zu bleiben: als Lichtquelle, die sogar stärker ist als alle Finsternis - und sogar als der Tod, der Ihnen und mir vom Ewigkeitssontag her immer noch schwer in den Knochen steckt.

Er kommt, um mir zu helfen, wenn ich voller Verzweilflung denke: „Es macht doch sowie keinen Sinn“  … Und tatsächlich: Mit einem Mal beginne ich - wie Zacharias damals - ebenfalls wieder loszuREDEN und loszuGEHN, den Mund noch vor lauter Staunen offen, aber mit meinen Füßen bereits auf einem Weg zu einem neuen inneren Frieden, der mich ahnen lässt: Sein aufgehendes Licht wird alles so verändern, wie es lange vorher schon der Prophet Jesaja angekündigt hat:
„Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht- Und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell.“ (Jesaja 9,1)
…Wahnsinn, wenn DAS auch dieses Mal passiert! Nicht nur, aber ganz besonders im Advent.

Pfarrer Karsten Beekmann, Kirchengemeinde Konstanz-Wollmatingen

Kommentare  

 
#1 Hans-Georg Bühner 2017-12-09 18:14
Gut geschrieben - nur das Wort "Wahnsinn" stört mich, weil es nicht zur Weihnachts-Bots chaft paßt.
LG
Hans-Georg Bühner
www.hgbuehner.de
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Margot Kässmann - ein Abend zum Advent

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