Karsten Beekmann in Wollmatingen als neuer Gemeindepfarrer eingeführt

"Hurra, der neue Pfarrer isch da!" Mit diesem launigen Reim begrüßte Pfarrer Karsten Beekmann zu Beginn seiner Predigt anlässlich seiner Einführung als Gemeindepfarrer in Konstanz-Wollmatingen in der Christuskirche Mitte September die Festgemeinde. Und so fröhlich, wie die Predigt begann, so war auch die Stimmung im gesamten Gottesdienst.

Spürbar war die Freude, dass die rund 15-monatige Vakanzzeit nun zu Ende ist. Neben vielen Gemeindengliedern waren auch Vertreter der Ökumene gekommen, darunter die der rumänischen und afrikanischen Gemeinde gekommen, um den neuen Pfarrer zu begrüßen. Die beiden Glaubensgemeinschaften feiern regelmäßig in der Christuskirche ihre Gottesdienste.

"Wichtig ist, dass wir nicht uns selbst, sondern Gottes Wort predigen", zitierte Beekmann aus dem 2. Korintherbrief des Paulus und schloss an: "Gerade die Theologen haben Gottes Wort nötig."

Von dem 40jährigen Theologen, der von der Hannoverschen Landeskirche ausgeliehen ist, darf die Gemeinde einiges erwarten. Er gehört dem Erneuerungsnetzwerk "churchconvention" an, und hat eine Vision: "Ich träume von einer Kirche, die milieuübergreifend ganz bei den Menschen ist. Ich freue mich über das, was in unserer Kirche gelingt. Darüber hinaus liebe ich es, neue Ausdrucksformen des Glaubens mit anderen zu teilen und zu entdecken. Entsprechend unseres Leitbildes möchte ich im Sinne eines „loyal and radical“ für die Kirchenleitung beten und mich konstruktiv in mögliche Veränderungen einbringen. Dabei geht es für mich nicht um Angst vor dem Kleinerwerden, sondern um Sehnsucht danach, dass Gott eine lebensverändernde Rolle in unseren Gemeinden, Regionen und Projekten spielt."

Karsten Beekmann stammt aus Ostfriesland, hat in Bethel und Tübingen studiert und war zuletzt im ostriesischen Aurich-Walle zehn Jahre als Gemeindepfarrer tätig. Er ist verheiratet mit Valerie Beekmann, die beiden haben zwei Kinder.

Minne Bley

Eine vollbesetzte Kirche - auch noch während der Grußworte nach dem fröhlichen Einführungsgottesdienst.

Freut sich auf neue Aufgaben, Herausforderungen und Menschen: Beekmann im Kreise der Kirchengemeinderäte.

Neu in südlichen Gefilden: Ein Zitronenbäumchen zur Begrüßung von der Dekanin Hiltrud Schneider-Cimbal.

Wie sehr sie Pfarrer Beekmann schätzen wird, belegt die Tatsache, dass fast der gesamt Kirchenvorstand seiner alten Gemeinde in Aurich-Walle zur Einführung angereist war.

Erste ökumenische Kontakte wurden am neuen Wirkungsort bereits geknüpft: Diakon Martin Beck würzt seine herzlichen Worte mit einer Wein aus Konstanz.

Valerie und Karsten Beekmann

 

 

Andacht Juni 2018

zu Hebräer 13, 2 von

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