Gedanken zur Tageslosung vom 25.04.2020

Ich habe dich bereitet, dass du mein Knecht seist. Israel, ich vergesse dich nicht! Jesaja 44,21

Werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat. Hebräer 10,35

Liebe Schwestern und Brüder,

das Wort  für den heutigen Tag steht im Johgannesevangelium. Jesus spricht „Wenn ihr meine Gebote haltet, bleibt ihr in meiner Liebe, so wie ich meines Vaters Gebote gehalten habe und bleibe in seiner Liebe. Das habe ich euch gesagt, auf dass meine Freude in euch sei und eure Freude vollkommen werde“ (Joh. 15,10+11)

Wenn wir diese Worte hören, können wir uns kaum vorstellen, dass diese Worte zu den so genannten Abschiedsreden Jesu gehören, mit denen Jesus seine Jünger auf das vorbereitet, was ihn auf Golgatha erwartet. Er will sie trösten, Mut zusprechen, Hoffnung machen: Ihr seid nicht allein. Wir werden mit der Liebe miteinander verbunden sein und bleiben.

Und in der Liebe, von der hier gesprochen wird, findet sich eine Bewegung: Gott liebt Jesus, Jesus liebt uns und Jesus beauftragt uns, einander zu lieben. Und diese Liebesbewegung hat seinen Ursprung bei Gott selbst. Das ist auch tröstlich für mich und für uns selbst. Bei aller Wehmut, die mich begleitet, bei allem Schweren in meinem Leben, erfahre ich hier: Ich bin nicht allein!

Wie oft habe ich schon gehört: Du sollst lieb zu deinen Mitmenschen sein. Sei freundlich und herzlich zu deinen Schülerinnen und Schülern. Mach das zu deinem Programm. Das hat Erfolg. Du wirst schon sehen. Und ich bin mir sicher, dass das auch stimmt. Aber kann ich das einfach so. Kann ich mir „lieb sein“ antrainieren, wie ich mir körperliche Fitness oder Kondition antrainieren kann? Ich denke, dass das nicht so einfach geht. Um selber Liebe geben zu können, muss ich erst einmal selbst Liebe erfahren. Das ist vielmehr etwas, das von Gott her kommt, was er mir und dir schenkt. Und diese Liebe hat einen Namen: Jesus Christus.

Diese Liebe, die wir unter einander weitergeben sollen, die äußert sich im Tun, im Handeln. Dabei geht es nicht darum, vor Gott gerecht zu werden – das werden wir nur durch den Glauben – aber wenn es mir mit meinem Glauben ernst ist, dann muss man diesen auch im Alltag erkennen. Ein Glaube, der in der Liebe tätig wird! Gutes tun ist daher angesagt! Lass Taten folgen! Genau das höre ich hier bei Jesus klar raus. Der feine Unterschied besteht darin: Ich tu das Gute nicht für mich selbst, um vor Gott gut dazustehen und eine weiße Weste zu haben. Nein, ich tu das Gute für den anderen, für meinen Nächsten und Mitmenschen! Wo ich mich von Gott geliebt weiß, kann ich selbst auch lieben. Da kann ich diese Liebe weitergegeben. Jesus selbst fordert uns dazu auf.  Ein bekanntes Kirchenlied sagt es so: „Liebe ist nicht nur ein Wort. Liebe, das sind Worte und Taten. Amen

Ich wünsche Ihnen einen gesegneten Tag. Prädikant Bernhard Barth aus Tengen

Gedanken zur Tageslosung vom 06.06.2020

Wie groß sind Gottes Zeichen und wie mächtig seine Wunder! Sein Reich ist ein ewiges Reich, und seine Herrschaft währet für und für.Daniel 3,33

Weil wir ein Reich empfangen, das nicht erschüttert wird, lasst uns dankbar sein und so Gott dienen. Hebräer 12,28

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Andacht Juni 2020

Du allein kennst das Herz der Menschenkinder! 1.Kön 8, 39

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