Landeskirche strafft kirchemusikalische Strukturen

Karlsruhe. Mit einer Umstrukturierung bei den Landeskantoraten schafft die Landeskirche effektivere Strukturen und klare Zuständigkeiten in der Kirchenmusik. „Die Qualität der Ausbildung wird weiter verbessert und die Fachberatung für eine vielfältige kirchenmusikalische Praxis in den Gemeinden gestärkt“, betont Oberkirchenrat Matthias Kreplin.

Der Landeskirchenrat stimmte der neuen Struktur zu, die nur noch zwei statt bislang drei Landeskantorate vorsieht. Der Landeskantor Johannes Michel in Mannheim wird von Verwaltungsarbeiten etwas entlastet und kann sich auf künstlerische Aufgaben konzentrieren. Die Arbeit in Gremien und Verbänden wird in der Stelle eines Landeskirchenmusikdirektors gebündelt. Diese Aufgabe übernimmt der Pforzheimer Landeskantor Kord Michaelis. Das Bezirkskantorat wird neu besetzt.

Der bisherige Landeskantor für Südbaden, Carsten Klomp, tritt eine Orgelprofessur an der landeskirchlichen Hochschule für Kirchenmusik in Heidelberg an. Er verantwortet aber weiter die Ausbildung ehren- und hauptamtlicher Kirchenmusiker in Schloss Beuggen. Zum Ausgleich für den Wegfall des südbadischen Landeskantorats wird die Kantorenstelle an der Freiburger Ludwigskirche aufgewertet. Der Fortbestand des Exzellenzchors Herdermer Vokalensemble ist gesichert, die Leitung übernimmt Professor Martin Schmeding von der Musikhochschule Freiburg. (ekiba, Uwe Gepp)

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