Interkulturelles Cafe im Mehrgenerationenhaus Radolfzell

Türen auf für Menschen aus aller Herren Länder hieß es am vergangenen Mittwoch im Mehrgenerationenhaus (MGH) Radolfzell. Im Rahmen der Interkulturellen Woche hatte das Diakonische Werk und die AWO zum Frühstück mit Begegnung eingeladen. „Das ist ja toll, was Ihr hier macht“, erklärte erstaunt ein Geschäftsmann aus der Nachbarschaft, der vorbeischaute. Geschäftsführer der Diakonie Christian Grams und Sozialbürgermeistern Monika Laule begrüßten die Anwesenden. „Wir sind stark interessiert daran, dass die Kulturen sich im Dialog kennenlernen. Wir wollen das Miteinander fördern – vielleicht ergibt sich die eine oder andere Freundschaft daraus?“ brachte Monika Laule ihre Hoffnung zu dieser Veranstaltung zum Ausdruck. Ziel sei es, so Cornelia Pudor vom MGH, die das Internationale Cafe bereits zum dritten Mal mitorganisiert, Menschen, die einander fremd sind, in Kontakt zu bringen. „Allein die Begegnungen  hilft schon, Vorurteile abzubauen. Und viele Menschen gehen, durch ein gutes Gespräch und Kenntnisse über andere Schicksale bereichert, wieder nach Hause.“ Dieses Ziel wurde auch in diesem Jahr erreicht. Angeregte Unterhaltungen gab es zwischen Deutschen und Afghaninnen, Türken, Kurden, Iranern, Libanesen und Angehörigen anderer Nationalitäten. Etwa 80 Menschen, darunter auch einige Asylbewerber aus der Radolfzeller Gemeinschaftsunterkunft, knüpften neue und vertieften alte Kontakte, während sie sich das Frühstück munden ließen. Erst um die späte Mittagszeit machten sich die letzten Gäste auf den Heimweg.

Jahreslosung 2020

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich glaube, hilf meinem Unglauben! Mk 9,24

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