Krankenhausseelsorger Christoph Labuhn eingeführt

Vergangenen Freitag wurde Diakon Christoph Labuhn in sein Amt als Krankenhausseelsorger in der Kapelle des Klinikums Singen eingeführt. Der Krankenhauschor „Sisingas“ unter der Leitung von Birgit Mehlich eröffnete die feierliche Zeremonie mit schwungvollem Gesang.

Zunächst verabschiedete Dekanin Hiltrud Schneider-Cimbal mit herzlichen Worten die frühere Krankenhausseelsorgerin Dorothea Rank, die krankheitsbedingt ausgeschieden war, in den Ruhestand und dankte ihr für ihr jahrelanges Wirken und ihren Einsatz. Weitere Abschieds- und Dankesworte galten Pfarrerin Sandra Albert-Vötsch, die in den vergangenen drei Jahren in der Klinikseelsorge mitgearbeitet hatte. Mit Christoph Labuhn, der in Teilzeit bereits seit anderthalb Jahren seinen Dienst im Krankenhaus leistet, gibt es nun wieder einen hauptamtlichen evangelischen Seelsorger im Singener Krankenhaus.

Zur Person: Christoph Labuhn (*1960 bei Bremen) wuchs bei Goslar am Harz auf, machte in Berlin eine Diakonausbildung und studierte Sozialpädagogik. Nach dem Studium war er zehn Jahre lang in verschiedenen Betreuungsprojekten für Menschen mit HIV und AIDS tätig. Seit elf Jahren ist er als Diakon im kirchlichen Dienst am Bodensee.

Warum sind als Sozialpädagoge gerade im kirchlichen Dienst tätig?

Die Wurzeln liegen in meiner Familie. Mein Vater war Diakon, zwei meiner Geschwister sind Pfarrer, ein weiterer Diakon.

Was war Ihre Motivation, sich ganz der Krankenhausseelsorge zuzuwenden?

Es ist ein ganz eigener Arbeitsbereich mit hoher Verantwortung. Ich habe Lust, als Christ den Patienten und ihren Angehörigen zu begegnen, sie in schwierigen Situationen zu begleiten und Ihnen in ihrer Erkrankung bei zu stehen. Ich möchte den Menschen durch Gespräch und Gebet Entlastung schaffen. Als Klinikseelsorger arbeite mit  einem Dreivierteldeputat in der Klinik, ab dem Sommer hoffentlich mit einem vollen. Um die restlichen 25 % zu finanzieren, beabsichtigt der Kirchenbezirk, einen Förderverein gründen.

Was sind Ihre Ziele, wenn Sie jetzt „voll“ in der Krankenhausseelsorge einsteigen?

Wichtig ist mir, den Menschen im Krankenhaus in existentiellen Situationen zu begegnen. Dazu möchte ich auch viele Ehrenamtliche in die Arbeit mit einbinden.  Im Singener Krankenhaus werden sie im ökumenischen Kurs “Zeit schenken” für den Besuchsdienst in der Klinik ausgebildet. Regelmäßig bin ich auch im Krankenhaus in Engen. Eventuell könnte sich mein Dienst auch auf andere Krankenhäuser ausweiten, doch das ist noch Zukunftsmusik.

Gedanken zur Tageslosung vom 18.09.2020

Ich bin der HERR, der das Recht liebt und Raub und Unrecht hasst.
Jesaja 61,8

Niemand gehe zu weit und übervorteile seinen Bruder im Handel. Denn der Herr straft dies alles.
1.Thessalonicher 4,6

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Andacht September 2020

Gott war es, der in Christus die Welt mit sich versöhnt hat.

2.Kor 5,19

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