"Wie an Weihnachten"

Die Kirche war bis zum letzten Platz gefüllt, als am vergangenen Sonntag (15.9) Frau Pfarrerin Haug in Radolfzell in ihr neues Amt eingeführt wurde. Begleitet von Dekanin und Kirchenältesten gestaltete sich ihr Einzug in die Christuskirche sehr feierlich.

Die erste Ansprache  gebührte der Dienstvorgesetzten, und Dekanin Schneider-Cimbal verriet der Gemeinde auch gleich Geheimnisse der neuen Seelsorgerin: dass sie das Kartenspiel liebt, zu jassen versteht, und also eine gute Beobachtungsgabe haben muss. „Jetzt werden die Karten in Radolfzell neu gemischt“, so die Dekanin, und das bedeutet für die neue Pfarrerin, Mitspieler zu finden, ihre Trümpfe auszuspielen, aber nie zu schummeln. Nicht mit verdeckten, sondern mit offenen Karten sollte man den Menschen gegenübertreten, denn wir leben „alle aus einem Geist“ (Korintherbrief).

Nach dem Segen durch den Vorsitzenden des Ältestenkreises, die Dekanin und den Pfarrkollegen hielt Pfrin. Haug eine erste  kurze Predigt. Ihr Leitmotiv war der „starke Trost“, den uns Christus gewährt. Die biblische Erzählung von der Auferweckung des Jünglings zu Naim diente als Vorlage für ihre Überzeugung , dass der Glaube zu Auferweckung und Befreiung führt. Gerade ihre Erfahrungen in der Notfallseelsorge, in der sich Fr. Haug schon lange engagiert, bestärken sie in dieser Meinung.

Feierlich umrahmt wurden der Gottesdienst und das Abendmahl von Flötenkreis, Orgel und Instrumentalmusik. Und die anschließenden Grußworte fielen sehr freundlich aus: Der Kirchengemeinderat erwartet in Fr.Haug eine Pfarrerin mit starker Persönlichkeit und viel Erfahrung, die ihre zahlreichen Aufgaben mit Einfühlungsvermögen und Kompromissbereitschaft angehen wird. Bürgermeisterin Laule sprach ein „herzliches Willkomm“ aus,   Fr. Haussmann und Hr. Feldeisen von der ACK überreichten einen Schirm „gegen alle Widrigkeiten“. Und Hr. Dohm von der Kath.Seelsorgeeinheit wünschte, „dass uns der gelebte Glaube in Radolfzell zusammenführen möge“.

Beim anschließenden Empfang im Gemeindesaal gab es dann  Gelegenheit, die neue Pfarrerin zu "beschnuppern" oder auch näher kennenzulernen.

Gedanken zur Tageslosung vom 18.09.2020

Ich bin der HERR, der das Recht liebt und Raub und Unrecht hasst.
Jesaja 61,8

Niemand gehe zu weit und übervorteile seinen Bruder im Handel. Denn der Herr straft dies alles.
1.Thessalonicher 4,6

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Andacht September 2020

Gott war es, der in Christus die Welt mit sich versöhnt hat.

2.Kor 5,19

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