Andacht März 2013

zu Lukas 20,38 von

So ist Gott also der Gott der Lebenden und nicht der Toten. Denn für ihn sind sie alle am Leben.Lukas 20,38

Der Spruch über diesem Monat gibt uns Hoffnung. An ihm kann uns etwas über unseren Tod und unser Leben deutlich werden. Ausgangspunkt dieser Aussage Jesu war die Frage nach dem Leben nach dem Tod: Wenn eine Frau mehrfach verheiratet war, mit wem ist sie dann im Jenseits zusammen?

Jesus will den Fragenden zu einer neuen Sichtweise verhelfen: Ihr müsst Tod und Leben ganz anders sehen. In diesem Leben schon will Gott zu uns eine lebendige Beziehung aufbauen. Gott möchte, dass wir mit ihm reden, dass wir ihn loben für alles Gute, das er uns schenkt, dass wir ihm aber auch unseren Kummer und unsere Sorgen anvertrauen. So kann die Beziehung zu ihm gelingen.

Und er will uns die Angst vor dem Tod nehmen. Denn was ist, wenn unser Leben zu Ende geht? Geht dann auch die Beziehung zu Gott zu Ende? Nein, Gott möchte mit uns in Beziehung bleiben. Für ihn sind wir niemals gestorben. Er verspricht uns, dass mit dem Tod nicht alles zu Ende geht, sondern dass es nach dem Tod weitergeht, anders allerdings, als wir uns das vorstellen. Und er bietet jedem von uns dieses Leben mit ihm an. Für uns ist der Tod das Ende des irdischen Lebens.  Doch für Gott sind die Verstorbenen nicht einfach tot. Sondern für ihn sind alle am Leben (Lk 20, 38b).

Wir lesen diesen Spruch in der Passions- und Osterzeit. Jesus ist in seinem Leiden und Sterben für uns den Weg in die Tiefen des Todes hinabgestiegen und wurde von Gott zu neuem Leben erweckt. In diese Geschichte Jesu werden wir in dieser Zeit besonders hineingenommen: Jesus ist als erster unseren Weg durch Tod und Auferstehung gegangen. Er lädt uns alle ein, eine Beziehung zu ihm aufzubauen. Ihm liegen alle Menschen am Herzen. Dann dürfen wir darauf vertrauen, dass wir für ihn immer lebendig bleiben.

Ihre Pfarrerin Dorothea von Mitzlaff, Rielasingen

Tageslosung zum 04.04.2020

Warum sollen die Heiden sagen: Wo ist denn ihr Gott? Unser Gott ist im Himmel; er kann schaffen, was er will.
Psalm 115,2.3

Gottes unsichtbares Wesen - das ist seine ewige Kraft und Gottheit - wird seit der Schöpfung der Welt, wenn man es wahrnimmt, ersehen an seinen Werken.
Römer 1,20

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Wochenandachten

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Andacht April 2020

„Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich.“ 1 Korinther Kap. 15 Vers 42

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