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Öffne deinen Mund für die Stummen, für das Recht aller Schwachen! Sprüche 31, 8

Wer Jesus Christus vertraut, hat den besten Anwalt, den es gibt.
Christus spricht für uns, auch wenn alles gegen uns spricht. Er spricht uns die Vergebung aller Schuld, die Liebe Gottes und das ewige Leben zu. Das befreit. Das macht uns auch frei, uns selber für Andere einzusetzen. Denen eine Stimme zu geben, die selbst nicht für sich reden können. Nutzen wir diese Möglichkeit! Setzen wir uns ein für die Stummen und Schwachen, für die Rechtlosen und Hilflosen.
 
Wie kann das praktisch aussehen? Wir können Briefe schreiben an die Botschaften von Ländern, die Christen verfolgen. Wir können die Freilassung politischer Häftlinge fordern, - auch Diktaturen reagieren immer wieder auf die Meinung der Weltöffentlichkeit. Wir können uns für die Rechte von Flüchtlingen einsetzen, für das ungeborene und alt gewordene Leben, für Hungernde und Ausgegrenzte. Mit Leserbriefen und Diskussionsbeiträgen können wir den Stummen eine Stimme geben, und selbstverständlich auch mit unserer Wählerstimme.

Aber es reicht sicher nicht aus, wenn wir uns nur mündlich für die Rechte anderer einsetzen. Unsere Welt ist komplizierter geworden als zu Zeiten des Alten Testaments. Doch wir haben heute auch viel mehr Möglichkeiten, uns auf die Seite der Schwachen zu stellen. Eine Möglichkeit ist es, eine Patenschaft für ein Kind zu übernehmen, das in einem Slum aufwachsen muss. Für 30 oder 50 Euro im Monat bekommt es Nahrung, Schulbildung und eine medizinische Grundversorgung, und damit die Chance für eine bessere Zukunft. Wir selbst können so persönlich Anteil am Ergehen eines benachteiligten Mitmenschen nehmen. Und wenn wir uns nicht nur mit Worten für andere einsetzen, sondern selbst helfen, dann werden auch unsere Appelle zugunsten der Schwachen weitaus glaubwürdiger klingen.

Öffne deinen Mund für die Stummen, für das Recht aller Schwachen! Worte eines Weisen im Alten Israel, die auch heute brandaktuell sind. Diese Aufforderung kann gar nicht missverstanden werden. Es geht nur darum, ob wir sie befolgen wollen, oder nicht.

Pfr. Thomas Hilsberg, Altenheim- und Missionsseelsorger, Radolfzell

Gedanken zur Tageslosung vom 09.04.2020

Lasst uns gehen, den Herrn anzuflehen und zu suchen den Herrn Zebaoth; wir wollen mit euch gehen. Sacharja 8,21

Als sie den Lobgesang gesungen hatten, gingen sie hinaus an den Ölberg. Markus 14,26

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Wochenandachten

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Andacht April 2020

„Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich.“ 1 Korinther Kap. 15 Vers 42

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