Andacht Januar 2014

zu Psalm 143,8 (L) von

Lass mich am Morgen hören deine Gnade; denn ich hoffe auf Dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehen soll; denn mich verlangt nach dir. Psalm 143,8 (L)

Gleich am Anfang die Weiche richtig stellen… Der erste Monatsspruch im Neuen Jahr ist ein Gebet um offene Ohren. David will an der Gnade nicht vorbeihören, sondern sich dem sanften Leiten Gottes anvertrauen.

Was für den Morgen des Tages gilt, kann auch für den Anfang des neuen Jahres gelten: Lass mich von Anfang an deine Gnade hören. Lass mich schon vom Beginn des Weges, den ich gehen werde, die richtige Richtung einschlagen. Lass mich heute aus der Hoffnung, aus der Gnade, aus dem Verlangen nach dem lebendigen Gott leben!

Das ist ein gutes Gebet. Auch wenn wir ahnen, dass wir auch im Neuen Jahr nicht immer alles richtig machen werden. Schön wärs ja, wenn wir immer wüssten wo es hingehen soll. Aber 2013 gab es Fehlentscheidungen, 2014 wird’s genauso werden – das gilt für das persönliche Leben, aber auch für unsere Gemeinden und Kirchen.

Umso wichtiger ist das Gebet: Zeig mir den Weg. „Führe mich auf rechter Straße um deines Namens willen“ – das kennen wir auch aus dem 23. Psalm  und wissen von dort auch, dass die Bitte um Leitung uns nicht vor dunklen Tälern und Feinden bewahrt.

Auch der 143. Psalm ist in schwerer Situation geschrieben. Darum ein praktischer Vorschlag: Bauen Sie in diesem Monat morgens schon die Bitte in Ihren Tageslauf ein: „Gott, leite mich. Lass mich heute hörbereit bleiben für dein Reden und für den Nächsten, der mich braucht. Lass mich mit Herz und Verstand das tun, was deiner Gnade entspricht. Und wenn etwas misslungen ist, dann lass mich dir und deiner Gnade in Jesus Christus noch näher kommen.“

Pfr. Dietmar Heydenreich, Diakoniepfarrer in der Südstadtgemeine Singen

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Gedanken zur Tageslosung vom 09.04.2020

Lasst uns gehen, den Herrn anzuflehen und zu suchen den Herrn Zebaoth; wir wollen mit euch gehen. Sacharja 8,21

Als sie den Lobgesang gesungen hatten, gingen sie hinaus an den Ölberg. Markus 14,26

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Wochenandachten

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Andacht April 2020

„Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich.“ 1 Korinther Kap. 15 Vers 42

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