Andacht Mai 2014

zu Galater 3, 28 von

Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau; denn ihr seid allesamt einer in Christus Jesus. Galater 3, 28

Wir sind es gewöhnt, Menschen einzuteilen nach Merkmalen und Eigenschaften wie Geschlecht, Alter, Hautfarbe und anderes mehr. Dagegen ist erst einmal nichts zu sagen. Das Problem unserer Einteilungen ist jedoch, dass wir diese häufig mit einem Werturteil verknüpfen.

Das hat dann entsprechende Folgewirkungen: Ich sollte als Linkshänder in der Grundschule gezwungen werden, mit rechts zu schreiben. Bis meine Mutter bei der Lehrerin intervenierte. In Saudi-Arabien ist es Frauen verboten, Auto zu fahren. In manchen christlichen Kirchen sind Frauen bestimmte Ämter verwehrt. Der schlimmste Fall sind rassistisch motivierte Kriege wie der zwischen Hutus und Tutsis vor einigen Jahren in Zentralafrika oder gar kollektiver Menschenmord wie der im 3. Reich.

Menschen einzuteilen: Das ist brandgefährlich, weil allzu oft eine Gruppe in der Gesellschaft damit andere unterdrückt oder gar eliminiert.

Insofern ist der Vers des Apostels Paulus geradezu revolutionär. In einer christlichen Gemeinde sollen die Einteilungen ein Ende haben, weil alle eins in Christus sind. Hinter diesem Anspruch sind die christlichen Kirchen, welcher Art sie auch sind, weit zurückgeblieben in ihrer Geschichte und tun dies auch heute noch. Dies zeigt der Umgang der Kirchen mit Menschen, die homosexuell veranlagt sind, in eindrücklicher Weise.

Eins sein in Christus, da liegt noch ein weiter Weg vor uns!

Pfr. Markus Beile, Allensbach

Gedanken zur Tageslosung vom 09.04.2020

Lasst uns gehen, den Herrn anzuflehen und zu suchen den Herrn Zebaoth; wir wollen mit euch gehen. Sacharja 8,21

Als sie den Lobgesang gesungen hatten, gingen sie hinaus an den Ölberg. Markus 14,26

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Wochenandachten

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Andacht April 2020

„Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich.“ 1 Korinther Kap. 15 Vers 42

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