Andacht Juni 2014

zu Galater 5, 22-23 von

Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung. Galater 5, 22-23

Von innen heraus leben. Wir tragen diese Sehnsucht in uns. Mein Inneres will ich entdecken. Und Grund finden für mein Leben. Es ist eine spirituelle Suchbewegung. Ich bin unterwegs, dem Geist auf die Spur zu kommen. Welch‘ Geistes Kind ich bin, das ist weniger eine Frage als eine Aufgabe: Lasse ich mich reizen und locken von Äußerlichkeiten und vertraue dem schönen Schein und dem schnellen Glück. Oder suche ich den unscheinbaren Weg nach dem, was (mich) wirklich trägt.

Der Weg nach innen ist wie der eines Sämanns. Bei jedem Schritt, den ich innerlich gehe, fällt ein Same in die Erde meines Geistes. Er ist dazu bestimmt aufzugehen, als Keim eines neuen Lebens. Das Innere bleibt nicht für sich. Es wächst und reift heran und findet im äußeren Leben, in dem, was ich tue und lasse, seinen Ausdruck. Die Frucht des Geistes ist das Ausströmen des Inneren in unser ganzes Leben, ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung. Und wo ein Mensch so von innen heraus lebt, da wagen andere vielleicht auch erste Schritte.

Pfarrer Dr. Christof Ellsiepen, Konstanz-Litzelstetten

Tageslosung zum 04.04.2020

Warum sollen die Heiden sagen: Wo ist denn ihr Gott? Unser Gott ist im Himmel; er kann schaffen, was er will.
Psalm 115,2.3

Gottes unsichtbares Wesen - das ist seine ewige Kraft und Gottheit - wird seit der Schöpfung der Welt, wenn man es wahrnimmt, ersehen an seinen Werken.
Römer 1,20

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Wochenandachten

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Andacht April 2020

„Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich.“ 1 Korinther Kap. 15 Vers 42

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