Tageslosung 26.03.2020

Ich bekenne meine Schuld, bekümmert bin ich meiner Sünden wegen. Psalm 38,19

Die Traurigkeit nach Gottes Willen wirkt zur Seligkeit eine Umkehr, die niemand reut. 2. Korinther 7,10

Im Mittelalter wurden Bußgottesdienste abgehalten, wenn die Pest ausgebrochen war und die Seuche verbreitete sich so noch schneller. Die Menschen sahen eine Seuche als Strafe Gottes. Heute wissen wir es besser. Wir verlegen unsere Gottesdienste ins Internet, halten Abstand von einander, bleiben zuhause. Wir wissen, dass ein Virus diese Krankheit verursacht.

Dennoch ist es eine Zeit, die uns nachdenken lässt über das, was durch die Verlangsamung unseres Lebens, durch die Reduzierung der Aktivitäten geschieht.

Zum einen bei uns selbst: Manche halten es mit sich selbst kaum aus. Da kommt alles, was durch Aktivität verdrängt wurde, zum Vorschein. Ich muss mich dem stellen, mich damit auseinandersetzen. Ich kann nicht mehr weglaufen.

Zum anderen mit unserer Umwelt: Das Wasser in den Kanälen von Venedig ist wieder sauber, die Luft in den Städten wieder besser. Das stimmt nachdenklich.

Wir wussten schon die ganze Zeit um unsere Sünden, jetzt sehen wir sie deutlich.

Buße tun bedeutet umkehren, nachdenken über das, wie ich bisher gelebt habe, was zu ändern ist und neue Wege zu wagen, neue Möglichkeiten zu finden, Änderungen zu beginnen.

Diese Zeit der Krise kann eine Chance sein, über das, was wir bisher so selbstverständlich fanden - sei es in unserem eigenen Leben, sei es im Umgang mit unserer Umwelt - nachzudenken  und umzudenken, neu zu denken, alte Wege zu verlassen neue zu wagen. Wenn uns das gelingt, wird diese Krise zum Segen.

Dekanin Hiltrud Schneider-Cimbal

Tageslosung zum 04.04.2020

Warum sollen die Heiden sagen: Wo ist denn ihr Gott? Unser Gott ist im Himmel; er kann schaffen, was er will.
Psalm 115,2.3

Gottes unsichtbares Wesen - das ist seine ewige Kraft und Gottheit - wird seit der Schöpfung der Welt, wenn man es wahrnimmt, ersehen an seinen Werken.
Römer 1,20

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Wochenandachten

Wochenandachten

Andacht April 2020

„Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich.“ 1 Korinther Kap. 15 Vers 42

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