Regionale Fortbildungen

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in unserem jüngsten Rundbrief für das erste Schulhalbjahr 2019/20 finden Sie Personalnachrichten sowie die Verweise auf die Fortbildungen bis zum Jahresende.

Ich danke Frau Mauch für die Organisation der Ausstellung „Was bleibt.“ in der Lutherkirche in Konstanz. Ich halte den Besuch der Ausstellung für eine gute Alternative zu den bewährten Lerngängen bei der Beschäftigung mit dem Themenkomplex „Sterben, Tod, Auferstehung“. Vereinbaren Sie bitte Besuchstermine direkt mit Frau Mauch.

Ebenso danke ich Eva Uhl, die sich im Diakonischen Werk um alle Fragen der Flüchtlingsthematik kümmert und gerne Aspekte in den RU einbringt. Fragen Sie sie gerne an.

Ich bin gespannt, wie viele Personen sich auf die Idee einlassen, mit mir gemeinsam eine Veranstaltung (oder sogar eine Veranstaltungsreihe) zu theologisch-biografischen Fragen zu entwerfen. Ich habe mit Frau Verena Müller (Gymnasium Engen) eine treibende Kraft gefunden, die ein ähnliches Format im Kirchenbezirk Hochrhein entwickelt und über einige Jahre begleitet hat. 

Wie gewohnt finden Sie im Rundbrief natürlich auch den Hinweis auf kleinere Fortbildungsformate und die bewährten Informationen über die Neuanschaffungen in der Medienstelle. Frau Keh hat diesmal vorwiegend (Kurz-) filme vorgestellt – greifen Sie gerne auf das Angebot zurück und melden Sie uns Ihre Erfahrungen mit den Filmen.

Ich erneuere gerne noch einmal den Hinweis auf die Entwicklungen im Zusammenhang mit dem neuen Bildungsplan:

Die meisten von Ihnen haben die Handreichungen zum Bildungsplan für Grundschulen und für die Sekundarstufe bekommen. Wer noch Bedarf hat, darf sich gerne ans Schuldekanat wenden. In meinem Schrank liegen noch Hefte. Ebenso habe ich noch Handreichungen für die Beruflichen Gymnasien.

Elektronisch finden Sie diese Materialien auch auf http://rpi-baden.de unter "Bildungsplan". Sollten Sie über die Broschüren hinaus weitere Unterstützung benötigen, lassen Sie uns das ebenfalls wissen.

Der ökumenische Religionspädagogische Tag ist auf Montag, den 9. März terminiert. Wir sind wieder auf der Reichenau und setzen uns dort mit der Frage auseinander, wie wir einen RU gestalten, der für die Lebenswirklichkeit unserer Schüler*innen relevant ist und bleibt. Möglicherweise haben Sie im Sommer die Aktionen der Giordano-Bruno-Gesellschaft wahrgenommen, die bundesweit Kampagnen zur Verunglimpfung von Religion im Allgemeinen und der Kirchen im Besonderen durchgeführt haben.

Die neuen Atheisten propagieren eine Gesellschaft, in der die weltanschauliche Neutralität des Staates so ausgelegt wird, dass jegliche Form von religiösen Lebensäußerungen ins Private verschoben werden müsste. Sie träumen für die BRD also von französischen Verhältnissen: die völlige Laizität der Gesellschaft.

Diese Haltung begegnet mir immer wieder; mag sein, dass Sie in Ihren Kollegien auch solche Stimmen hören. Wir haben für unseren RP-Tag den Arbeitstitel „Bangemachen gilt nicht“ aufgelegt. Wir wollen mit Ihnen klären, unter welchen Rahmenbedingungen RU nach wie vor stattfinden wird und warum das lebensnotwendig ist. Als Referenten für den Hauptvortrag haben wir Herrn Prof. Dr. Michael C. Hermann gewonnen.

Er ist im Kultusministerium beschäftigt und leitet dort die Stabsstelle für den RU. Er wird uns helfen, die Wirklichkeit des RU unter dem Gesichtspunkt der gesellschaftlichen Entwicklungen und der politischen Möglichkeiten zu beleuchten. In den anschließenden AGs werden wir Angebote machen, mit denen wir Sie (hoffentlich nachhaltig) gestärkt in Ihre unterrichtspraktische Arbeit in den Schulen und in die Diskussion mit den Zeitgenoss*innen in der Welt zurückschicken.

 

Andacht Dezember 2019

Wer im Dunkel lebt und wem kein Licht leuchtet, der vertraue auf den Namen des Herrn und verlasse sich auf seinen Gott.   Jes 50,10

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