Himmelfahrt und Vatertag - Afrika in Radolfzell

Den Himmelfahrtsgottes-dienst erlebten die Kameruner in Radolfzell – leider nicht unter dem Konzertsegel, wie bei schönem Wetter geplant, sondern in der Christuskirche. Insgesamt sechs Pfarrer wirkten mit – vier aus Radolfzell, Böhringen, Gaienhofen und Allensbach und zwei aus Kamerun. Sie überbrachten Grüße, lasen Abschnitte aus der Bibel auf Englisch und beteten für die Partnerschaft der beiden Kirchenbezirke.
Hinterher gab es ein Mittagessen, das zwar für 30 Personen angesetzt war, aber für knapp 60 reichte! Fast wie bei der Speisung der Fünftausend. Wenn da mal nicht der Heilige Geist im Spiel war….! Um Jack Mendi Echu wiederzusehen, waren sogar einige Menschen aus Reutlingen angereist. Hier ist er mit ihnen und mit dem Kirchengemeinderats-vorsitzenden Uli Schmidt zu sehen.
Ein entspanntes Wiedersehen gab es zwischen Reverend Titatang Kingsley, dem Allensbacher Pfarrer Markus Beile und Bezirkskirchenrat Thomas Birkhölzer aus Radolfzell. Die beiden letzteren waren im Januar 2012 drei Wochen zu Gast im Bezirk Donga-Mantung (siehe auch Reisebericht auf dieser Homepage).
Die „Zieheltern“ der Partnerschaft Bernhard und Hannelore Bürgel mit Josephine Massa Rhinduh. Das Ehepaar aus Böhringen ist seit über 20 Jahren aktiv in der afrikanisch-deutschen Partnerschaft und war bereits sieben Malin Kamerun. Herr Bürgel verbrachte sogar zweimal ein halbes Jahr in dem afrikanischen Land und erledigte Instandsetzungsarbeiten in Pfarrhäusern und Kirchen der presbyterianischen Kirche.
Was Reverend Roland Ngawayi bei der Betrachtung des Bodensees wohl so durch den Kopf ging?
Damit die afrikanischen Gäste auch mal „süddeutsche Volkskultur“ miterleben konnten, machten wir mit ihnen einen Ausflug zum Burgfest auf die Schrotzburg, wo sie Bier und Wein kosteten. Die laute Musik aus den Lautsprechern störte ihr Wohlbefinden offenbar nicht. Verwundert waren sie allerdings über die Häufigkeit der Mahlzeiten. „Soviel Essen….“ wunderten sie sich immer wieder und waren erstaunt. „ Wir essen meistens nur zweimal täglich.“

Andacht November 2018

zu Offenbarung 21,2

 

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