Bildung und Glaube
LUV Workshop
Idee:

LUV - die dem Wind zugewandte Seite. Ein Begriff aus der Segelsprache. LUV ist auch der Name eines Workshops, den man in der Gemeindearbeit durchführen kann.Doch ist LUV kein klassischer Glaubenskurs, denn wer Frontalunterricht erwartet, wird erstaunt sein: LUV setzt auf Interaktion und vor allem auf den Austausch. Liebevolles und achtsames Zuhören, Menschen Raum geben, sich mitzuteilen, ohne bewertet zu werden. Das alles in kleinen Gruppen mit vier bis sechs Leuten. Zentral in diesem Glaubenskurs sind die fünf LUV Haltungen, die beschreiben, wie man sich verhält, da gerade im Austausch über tiefe Fragen des eigenen Lebens ein hohes Maß an Vertrauen in der Gruppe notwendig ist. Die LUV Haltungen sind:

  1. Persönliche Informationen sind vertraulich. Was am Tisch gesprochen wird, das bleibt am Tisch.
  2. Wir hören einander aufmerksam zu und urteilen nicht.
  3. Wir achten darauf, zum schöpferischen Prozess der Gruppe beizutragen.
  4. Wir  bitten um das, was wir brauchen, und geben, was wir können.
  5. Von Zeit zu Zeit halten wir inne und richten unsere Gedanken und  Aufmerksamkeit wieder neu aus.

Jeder Abend steht unter einem Thema, dazu gibt es Impulse und Fragen, die zur Reflektion und auch zum späteren Austausch gedacht sind. Dabei beginnt derAbend immer mit einer Meditation aus der App Evermore, um erst einmal anzukommen und es in sich ruhig werden zu lassen, gefolgt von einer ersten Reflektion über den vorhergehenden Abend. Danach folgen die Impulse und weitere Reflektionsfragen. Die Themen der Abende sind wie ein roter Faden durch unserLeben und sorgen dafür, dass wir die Chance haben, über unsere Vergangenheit,Gegenwart und auch über unsere Zukunft zu reflektieren. Wir stellen uns unsere Narben und sehen zugleich unsere Erfolge und können das ein oder andere besser verarbeiten. Gott kann so auf ganz neue Weise im eigenen Leben entdeckt werden.

Der Kurs kann auch komplett online durchgeführt werden.

Impressionen:

 „Mir ist aufgegangen, was für ein atheistisches Leben ich eigentlich führe…“, meint Katharina imAnschluss an den letzten Abend des LUV-Kurses in Dresden. Eine andere Teilnehmerin bemerkt: „Ich musste erstmal eine Sprache finden, denn über mein Leben als Glaubenserfahrung zu sprechen, habe ich nie gelernt.“ Und Tom beobachtet: „Ich habe den Eindruck, ich kann den Anderen viel wohlwollender begegnen, weil ich meine eigene Geschichte jetzt mehr wertschätzen kann.“

Kontakt:

Bei uns im Kirchenbezirk bieten im Moment zweiGemeinden diesen Kurs an.  

Weitere Informationen zu dem Format gibt es unter: https://luv-workshop.de

Zu den veranstaltenden Gemeinden